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SPD-Fraktion für Modellprojekt „Späterer Schulbeginn“

Zur nächsten BVV-Sitzung am 26. Februar 2020 bringt die SPD-Fraktion einen Antrag ein, mit dem sie ein Modellprojekt „Späterer Schulbeginn“ anregt.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass zum bisher üblichen Schulbeginn um 8 Uhr die Leistungsfähigkeit der Schüler*innen oftmals eingeschränkt ist und ein zu frühes Aufstehen nicht dem natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus entspricht.

Das Bezirksamt soll deshalb in der Friedrichshain-Kreuzberger Schullandschaft die Bereitschaft abfragen, modellhaft den Schulbeginn auf einen späteren Zeitpunkt anzusetzen, der über die bis jetzt schon bestehenden Regelungen hinausgeht. Wenn eine Schule Interesse bekundet – oder auch mehrere – soll das Bezirksamt mit den schulischen Gremien und der Schulaufsicht ein Modell erarbeiten. Im Rahmen des Projektes sollen die gemachten Erfahrungen evaluiert werden und es soll geprüft werden, inwiefern sich das Modell auf andere Schulen übertragen lässt.

Hintergrund: Gemäß dem Berliner Schulgesetz entscheidet die Schulkonferenz der jeweiligen Schule mit einfacher Mehrheit über den täglichen Unterrichtsbeginn (§ 76 SchulG). In der Praxis beginnt der Unterricht an den Berliner Schulen zumeist etwa 8 Uhr, spätestens 8:30 Uhr.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Frank Vollmert erklärt dazu: „Ausgeschlafen lernt es sich einfach besser. Deshalb ist es sinnvoll, abseits des Üblichen etwas Neues auszuprobieren.“

Schutz vor Raser*innen

Mit einem weiteren Antrag fordert die SPD – gemeinsam mit der CDU-Fraktion – den Eingang des Seniorenzentrums Bethel in Friedrichshain besser gegen vorbeirasende Autofahrer*innen zu sichern. Die dort aufgestellten Poller sind bereits mehrfach umgefahren worden. Deshalb schlagen SPD und CDU vor, die Grenze zum Nachbargrundstück mit großen Steinen zu schützen. Damit soll die Gefahr für die Senior*innen, ihre Besucher*innen sowie für spielende Kinder verringert werden.

Die Anträge finden Sie online unter:
https://spd-friedrichshain-kreuzberg.de/2020/02/18/antraege-zur-bvv-am-26-02-2020/

 

Pressemitteilung vom 24.02.2020